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Apfelsaft aus eigener Herstellung

Erstellt: Dienstag, 25. September 2012 Veröffentlicht: Dienstag, 25. September 2012

Apfelsaft aus eigener Herstellung

Heimatverein Hauenhorst stellt Saftpresse auf

Apfelsaft ist gesund – wenn man ihn selber herstellt. Er ist zwar kein Vitaminprotz, enthält aber viele wichtige Mineralstoffe. Vor allem Kalium, das als Gegenspieler des Natriums wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers ist. Ein Glas naturtrüber Apfelsaft vor dem Frühstück reguliert die Verdauung und bringt die Darmflora wieder in Form. Durch seinen hohen Kaliumgehalt und durch die Fructose wirkt Apfelsaft blutzuckersenkend. Die Herstellung des Saftes unterteilt sich in drei Arbeitsabschnitte: Ernte, Pressen und Haltbarmachen des Saftes.

Ernte

Bei der Ernte muss man auf die richtige Zusammensetzung der Sorten achten, der spätere Geschmack des Apfelsaftes wird dadurch deutlich beeinflusst. Der Anteil der süßen Sorten sollte 2/3, der säure- und gerbstoffhaltigen Äpfel (Mostobst) 1/3 betragen. Aber das allerwichtigste ist: Das Mostobst muss reif, frisch, gesund und sauber sein.

Pressen

Um den Saft der Äpfel zu gewinnen, wird der Heimatverein Hauenhorst/Catenhorn am 29.09.2012 ab 13 Uhr, eine Saftpresse am Dorfplatz in Hauenhorst aufstellen. Um 5 Liter Apfelsaft zu erhalten, sind ungefähr 12 – 13 kg Äpfel notwendig.

Haltbarmachen und Abfüllen

Will man aromatische und gesunde Säfte, sollten die im Saft enthaltenen Mikroorganismen mit möglichst niedrigen Temperaturen abgetötet werden (Pasteurisieren). Der abgepresste Saft wird daher in einem Saftkocher auf eine Temperatur von 75 bis 80 °C erhitzt.
Danach wird der heiße Saft in vorgewärmte Flaschen abgefüllt. Glasflaschen mit weitem Hals lassen sich dabei rascher befüllen. Kunststoffflaschen sind für diese Temperaturen nicht ausgelegt und zudem nicht gasdicht, eignen sich also nicht.
Für Sprudelflaschen ist ein Trichter mit Rille zum Luftentweichen sinnvoll, ansonsten entweicht die Luft über den Trichterhals, was recht lange Füllzeiten nach sich zieht. Für größere Mengen lohnen sich spezielle Flaschenabfülleinrichtungen. Die Flaschen werden bis kurz unter den Flaschenrand (2 mm) aufgefüllt, sofort fest verschlossen und in die Kiste abgelegt. Zu dichtes Zusammenstellen verzögert das Abkühlen, was Aroma und Inhaltsstoffe beeinträchtigen kann. Andererseits kann extrem rasches Abkühlen (etwa durch Transport auf einem Anhänger bei kühlen Außentemperaturen) ebenfalls Geschmackseinbußen bewirken.

Beim besseren „Bag in Box“ – Verfahren wird der heiße Apfelsaft in sterile, doppelschichtige Kunststoffschläuche mit 5 Liter Fassungsvermögen gefüllt und mit einem speziellen Ablassventil verschlossen. Der Schlauch kommt dann in einen großen Karton. Aus diesem kann man gut zwei Monate lang bei Zimmertemperatur Saft entnehmen, da sich der sterile Beutel zusammenzieht und keine Luft an den Saft gelangt. Ungeöffnet ist der Saft bis zu einem Jahr haltbar. Diese Boxen können vor Ort käuflich erworben werden.

Am Samstag, den 29. September sind Vorstandsmitglieder anwesend, die in den Umgang mit der Saftpresse eingewiesen sind, und weitere wertvolle Tipps und Hinweise zur Saftherstellung geben.

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