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Tag der Heimatvereine 2013

Erstellt: Freitag, 09. August 2013 Veröffentlicht: Freitag, 09. August 2013

Tag der Heimatvereine 2013

Heimatverein Hauenhorst / Catenhorn e.V.

Der „Tag der Heimatvereine“ soll den Bürgerinnen und Bürgern die zahlreichen, vielfältigen und abwechslungsreichen Aktivitäten der Rheinenser Heimatvereine vorstellen und näherbringen. Im Jahr 2013 waren daher die Vereine aus Rheine, Rodde, Elte und Mesum in Hauenhorst. Sie präsentierten ihr Vereinsleben in Form von Bildserien in Pavillons.

Am 28. Juli begrüßte Norbert Aue als erster Vorsitzender des Heimatvereins Hauenhorst / Catenhorn um 14:00 Uhr am Heimathaus viele Gäste zur Eröffnung. Er hielt eine kurze Rückschau auf die vorangegangenen Tage der Heimatvereine in Rheine am Heimathaus Hovesaat im Jahr 2011 und am Josef-Kamp-Haus in Mesum im Jahr 2012. Danach bat er die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Marianne Helmes um ihr Grußwort. Diese hob die große Verantwortung der Heimatvereine in der Region hervor und würdigte das ehrenamtliche Engagement um die heimatliche Geschichte lebendig zu halten. Für die musikalische Umrahmung der Eröffnungsveranstaltung sorgten die Jagdhornbläser des Hegering Rheine mit zahlreichen Darbietungen. Diese Gruppe hat im Hüerhues auf dem Dorfplatzgelände seit einigen Wochen einen geeigneten Übungsraum gefunden.

k-Spinngruppe 008 10 15Im Laufe des Nachmittags wurden die verschiedenen Gruppen des Heimatvereins Hauenhorst sowie einige Aktivitäten vorgestellt. Den Beginn machte die Spinngruppe unter der Leitung von Bernhard Dankbar. Diese besteht mittlerweile aus acht Mitgliedern. Vor der Scheune Ortmann hatten sie ihre Spinnräder aufgestellt und zeigten ihr Können. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte die Gruppe beim 25-jährigen Jubiläum des Heimatvereins im Jahr 2000. Mittlerweile ist die Spinnstube ein fester Bestandteil des monatlich am ersten Mittwoch im Monat stattfindenden Aktionstags am Heimathaus. Dann wird Schaf-, Hunde- und Alpakawolle vorbereitet und versponnen. Am Sonntag wurden auch das Sockenstricken auf einer historischen von Hand betriebenen Sockenstrickmaschine und das Nadelbinden, eine uralte Handarbeit, die vor dem Stricken und Häkeln bekannt war, präsentiert.

Um 15 Uhr öffnete das Backhaus die Türen. Die Bäcker Werner Hesping und Josef Kipp hatten den alten Steinbackofen bereits frühmorgens geheizt, den Teig nach alter Rezeptur vorbereitet und die Laibe geformt. Jetzt war das Brot durchgebacken und wurde verkauft. Frischer, köstlich duftender Zuckerkuchen konnte in der Diele des Heimathauses mit einer Tasse Kaffee genossen werden. Der Ansturm auf die Brote war so groß, dass bereits nach einer halben Stunde alle Regale leer waren. Trotzdem standen die beiden Bäcker für Fragen über das Haus und das Handwerk des Backens Rede und Antwort.

Theatergruppe03 kleinDie Theatergruppe führte um 16 Uhr den plattdeutschen Sketch. „De falske Eid“, vor der Kulisse des Backhauses auf und amüsierte die Zuschauer. Bekanntgeworden ist die Gruppe durch die Märchenaufführungen der Gebrüder Grimm am Kannegießerhaus und auf der schwimmenden Emsbühne. 18 Mitglieder im Alter von neun bis 78 Jahren spielen zurzeit aktiv mit. Die Vorlagen der Märchen sind die alten Original-Märchen. Sie werden von Ludger Quiter, dem langjährigen Leiter in Dialoge, Bühnenbilder und Regieanweisungen umgearbeitet. Die Europäische Märchengesellschaft, die seit 2003 die Schirmherrschaft übernommen hat, überprüft jede Vorlage auf Stimmigkeit und Unverfälschtheit. Seit 2011 folgte Nicole Feldhoff als Spielleiterin und löste Ludger Quiter ab, der seit 2002 dieses Amt innehatte. In diesem Jahr wird das aktuelle Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ noch auf dem Kartoffelfest in Catenhorn und am 8. Dezember im Heimathaus aufgeführt.

Großes Aufsehen erregte der Spielmannszug des Bürgerschützenvereins. Mehr als 20 Spielleute marschierten auf das Gelände und unterhielten die anwesenden mit bekannten Stücken und Melodien.


k-Volkstanzgruppe01 10 15Direkt im Anschluss hatte die Volkstanzgruppe des Heimatvereins Hauenhorst ihren Auftritt. Die wohl älteste, aktive Gruppe – sie besteht bereits seit 1983 – zeigte vier Tänze. Bis zum Oktober 2010 stand Bernhard Dankbar seit Gründung der Gruppe vor, danach folgte Angela Dankbar in dieser Funktion. Die Tänzer nehmen regelmäßig an den Kreisvolkstanztreffen teil und bilden sich fort. Die Übungsstunden finden 14-tägig immer mittwochs im Heimathaus statt. Es gehören mittlerweile über 50 verschiedene Richtungen wie deutscher Volkstanz, internationale Folkloretänze, historische Renaissancetänze bis American Lindedances zum Repertoire. Verstärkung sucht die Gruppe besonders durch Männer oder Paare. Diese können gerne zu den Übungsstunden kommen und einmal reinschnuppern.

Am Ende der Veranstaltung war Norbert Aue sichtlich zufrieden. Er bedankte sich bei allen Aktiven, freiwilligen Helfern und den Kuchenspendern für ihr Engagement. Im nächsten Jahr wird der Tag der Heimatvereine in Elte oder Rodde stattfinden.

 

 

 

 

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