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Sieger des Doppelkopfturniers 2011 des Bürgerschützenvereins HauenhorstDoppelkopfturnier der Bürgerschützen Hauenhorst

Zwei Spieler teilen sich den ersten Platz

Am Dienstag, dem 27. Dezember veranstaltete der Bürgerschützenverein Hauenhorst sein traditionelles Doppelkopfturnier im Lindenhof Breckweg. Genau 132 Doppelkopffreunde rangen ab 19.00Uhr in 3 Runden mit jeweils 12 Spielen um die begehrten Preise. Die sehr hohe Leistungsdichte der Teilnehmer an diesem Abend, sorgte für ein Kopf-an-Kopf-Rennen und auch in der letzten Runde konnte sich kein Spieler eindeutig absetzen.

Mit Detlef Jarvers und Andreas Raue erspielten sich gleich zwei Spieler 75 Punkte und mit nur zwei Punkten Vorsprung setzten sie sich an die Spitze des Feldes und verwies die Nächstplatzierten auf die Ränge. Diese Leistung wurde mit den Siegerpokal und einen gesamt Gewinn von 225 Euro gewürdigt, den sich die beiden Gewinner teilten. Den dritten Rang mit 73 Punkten und einen Gewinn von 50 Euro belegte Hugo Wulle. Die Gewinner freuen sich auch über die Einladung der Bürgerschützen, ihre Plätze beim nächsten Doppelkopfturnier 2012 zu verteidigen. Insgesamt konnte gut die Hälfte aller Teilnehmer ein Präsent erringen.

Auch wer an diesem Abend beim Kartenspielen weniger Glück hatte, konnte immer noch versuchen bei der Tombola einen der vielen Preise zu erringen. Hier gab es als Hauptpreise u.a. ein hochwertiges Blockhaus, einen Tischgrill und einen Bodenstaubsauger zu gewinnen. Gewinner bei diesem Turnier ist auch die Rheiner Tafel des Caritas-Sozialkaufhauses “Brauchbar & Co“, denn die Hälfte der gezahlten Eintrittsgelder wird vom Bürgerschützenverein Hauenhorst für Menschen in Not gespendet. Der zweite Vorsitzende Rainer Jobst war mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und freute sich ganz besonders, dass durch die gute Teilnehmerzahl der Betrag von €396.- für den guten Zweck erspielt wurde.

Auf dem Bild sind die beiden Gewinner des Turniers (v.links) Andreas Raue, der zweite Vorsitzende Rainer Jobst und Detlef Jarvers zu sehen.

 

 

Schaurige Geschichten „zwischen den Jahren“

Spukgeschichten am Kamin im Heimathaus Hauenhorst

Bereits zum achten Mal findet am Donnerstag, dem 29. Dezember 2011 um 18 Uhr im Heimathaus Hauenhorst die Veranstaltung „Spukgeschichten am Kamin“ statt. Schon im Jahr 2004 hatte Ludger Quiter, Vorstandsmitglied im Heimatverein Hauenhorst, die Idee, an altes Brauchtum in der Zeit zwischen den Jahren - hier in der Gegend die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr -zu erinnern.

Viele Sagen und Gebräuche ranken sich um diese Tage. Man sollte nichts tun, was nicht unbedingt getan werden musste, zum Beispiel die Wäsche aufzuhängen. In Verbindung mit der um diese Jahreszeit üblichen frühen Dunkelheit und der noch nicht vorhandenen elektrischen Beleuchtung wurden die zwangsläufig anfallenden Mußestunden dazu genutzt, sich vor dem Kaminfeuer zu versammeln und allerlei Schnurren, meistens Geschichten über Spuk und böse Geister zu erzählen. Denn diese, so glaubte man zu früheren Zeiten, waren in diesen Nächten losgelassen und trieben ihr Unwesen.
Und in den Vollmondnächten war die Welt in ein gespenstisches, fahles Licht getaucht. Der einsame Wanderer, unterwegs auf holprigem Karrenweg, hielt die am Wegesrand stehenden Kopfweiden für bedrohliche Geister oder Kobolde. Wenn dann noch von fern her der Ruf eines einsamen Kauzes oder Uhus herüberschallte, über dem Moor die Irrlichter tanzten und die Schatten der Wolken, die vor dem Mond herzogen, bizarre, unwirkliche Muster auf den Boden zeichneten, konnte sich auch der mutigste Mann einer gewissen Angst nicht erwehren.

Die heimelige Atmosphäre am Kamin auf der Tenne des Heimathauses, das Geräusch des lodernden Feuers und die schummrige Beleuchtung sorgen an diesem Abend für die knisternde Spannung früherer Nächte .Die Geschichten und Erzählungen werden von einem Team der Theatergruppe vorgetragen. Erzählweise und Tonfall der Geschichten werden dadurch aufgelockert. Durch die mehrjährige Erfahrung im Laienspiel gelingt es den Erzählern, die Texte eher in Hörspielform vorzutragen und damit wesentlich spannender und unterhaltsamer. Auch werden die Erzählungen überarbeitet oder zum Teil abgeändert und damit auf die Vortragsart der vorlesenden Person abgestimmt. Daher sind die Geschichten nur bei diesen, von der Theatergruppe veranstalteten Abenden zu hören. Begeisterte Rückmeldungen in den Vorjahren zu Stücken wie „Der Taucher“ oder „Der Zauberlehrling“, „Der Schimmelreiter“ und „Die Regentrude“ spornten die Vortragenden weiter an, ihre Erzählweise weiter zu entwickeln.

In diesem Jahr beginnt der Abend mit dem Stück „Die Regenballade“ von Ina Seidel. Die dramatische, plattdeutsche Erzählung „Blinne Marie“ von Karl Wagenfeld, die Spukgeschichten „Der Hund des Geistes“ und Wolfsnacht schließen sich an. Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich die Ballade „Die Füße im Feuer“ von Conrad Ferdinand Meyer, aus dem Jahr 1882. Sie zeigt zum Thema der Folter den Zusammenprall zweier extrem unterschiedlicher Weltsichten.

Für Kinder unter 12 Jahren ist dieser Abend nicht geeignet, die schaurigen Geschichten könnten Ängste entstehen lassen und werden manchmal nur schwer verkraftet.
Für das leibliche Wohl und zur Stärkung werden Glühwein und alkoholfreier Punsch angeboten. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

buergerKartenvorverkauf Bürgerschützenverein

Einer der Höhepunkte des närrischen Frohsinns in Hauenhorst ist in jedem Jahr die Karnevalssitzung des Bürgerschützenvereins Hauenhorst. Diese findet am Samstag, dem 28.01.2012 statt. In den letzen Jahren konnte der Verein für diese Veranstaltung einen so guten Zulauf verzeichnen, dass einige Vereinsmitglieder keinen Sitzplatz mehr ergattern konnten. Um dem entgegen zu wirken, wird die Möglichkeit einer Sitzplatzreservierung exklusiv für Vereinsmitglieder angeboten. Die Reservierungen für das namentlich zu benennende Mitglied mit Partnerin ist an der Kasse des diesjährigen Doppelkopfturniers des Vereins am Dienstag, dem 27.12.2010 ab 18.00 Uhr in der Vereinsgaststätte Lindenhof Breckweg vorzunehmen. Telefonische Reservierungen können aus organisatorischen Gründen nicht entgegen genommen werden. Für die kommende Karnevalssitzung wird auch weiterhin freier Eintritt gewährt.

heimathausgelaendePlattdeutscher Küeraobend im Heimathaus

Wenn man üöwerall in de Fensters un up de Strüker de Lichtkes blitzen süht, de Dage immer küörter wäert, dann weet man, de Aventstiet is dao.
Dat Jaohr geiht to enne un Wiehnachten steiht vör de Dör. Ick huop ja, dat jih alleWiehnachsgeschenke bieneener häbbt un dat et bi de Kauperie nich all to wehrig to gönk.
Män, äher dat de Fierdage kuëmt, will wi us noch eenmaol tohaup setten un `n Muule vull Plattküern, An`n Gunsdag, klock siëben is et wier so wiet. Wie driäpt us wier to ussen Plattdütsken Küeraobend „Waterdüörsken up de Upkamer“.

Ach ja, dao föllt mi jüst noch wat in. Man bruukt in unbedingt Mitglied in`n Heimatverein sien, wenn man dao hen will. Bes daohen, Guëd gaohn.

TheaterspielMärchenspiel im Heimathaus

letzte Aufführung dieses Jahres

Anstrengende Tage liegen hinter den Akteuren der Theatergruppe des Heimatvereins Hauenhorst / Catenhorn. Es musste unter der Woche wieder fleißig geprobt werden, denn nachdem am letzten Sonntag noch das Weihnachtsstück „Als der Weihnachtsmann sein Gedächtnis verlor“ auf dem Adventsbasar im Gemeindezentrum aufgeführt wurde, tritt die Gruppe am Sonntag schon wieder im Heimathaus an, um letztmalig in diesem Jahr ihr diesjähriges Märchenstück „Dornröschen“ aufzuführen.

Da im Sommer nicht alle Kinder die Gelegenheit hatten die Aufführungen von „Dornröschen“ am Kannegießerhaus oder auf der schwimmenden Emsbühne zu besuchen, wird diese schon traditionelle Abschlussvorstellung im Heimathaus angeboten. Bei den bisherigen Vorstellungen von „Dornröschen“ in diesem Sommer verstanden es die Laienspieler durch ihr fesselndes Spiel die Aufmerksamkeit der kleinen Besucher voll auf sich zu lenken. Gebannt verfolgten sie das Spiel auf der Bühne und belohnten die Vorstellungen der Truppe jeweils mit einem kräftigen Applaus.

Am Sonntag nun bietet das adventlich geschmückte Heimathaus in Hauenhorst den romantischen Rahmen für die Aufführung, zu der alle Kinder, aber auch interessierte Erwachsene eingeladen sind. Während der Vorstellung am Sonntag, den 4. Dezember, um 15.00 wird gegen geringes Entgelt Kaffe und selbst gebackener Kuchen angeboten. Der Eintritt ist frei, jedoch wird zum Schluss der Veranstaltung eine Sammlung zur Deckung der Kosten durchgeführt.

 

Pressetermin Breitbandausbau - abgesagt!

Fragen an Stadtverwaltung oder Telekom trotzdem möglich

Der angekündigte Pressetermin mit der Stadtverwaltung sowie Vertretern Deutschen Telekom fällt aus! Trotzdem sollen die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet werden. Daher verlängert sich die unten angegebende Frist für das Einreichen von Fragen bis zum 13.11.2011.

Hier der alte Artikel dazu im Originaltext:

Am 16.11.2011 findet das angekündigte Pressegespräch mit der Stadtverwaltung Rheine und Vertretern der Deutschen Telekom statt. Es findet ohne Teilnahmemöglichkeit von Bürgerinnen und Bürgern statt.
Der Stadtteilbeirat Hauenhorst/Catenhorn hat jedoch erreicht, dass einige Fragen aus der Bürgerschaft in diesem Gespräch erläutert werden könnten.

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie diese bitte bis Sonntag, 6. November an: stadtteilbeirat@hauenhorst.de
Je allgemeiner die Fragen gestellt werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese beantwortet werden!

Hier noch Anworten auf häufig gestellte Fragen:

Wie weit ist die Planung für den Ausbau?

Die Feinplanung für Rheine ist abgeschlossen.

Gibt es Kapazitätsprobleme, wenn ich nicht sofort einen Vertrag unterschreibe?

Die Telekom schafft entsprechende DSLAM-Kapazitäten und Ports und legt für die Anzahl Erfahrungswerte zugrunde. Reicht die Anzahl dieser Ports nicht aus, so läuft das beim Kapazitätsmanagement der Telekom auf und die Kapazitäten werden aufgestockt. Eine technische Restriktion was die Anzahl der Ports angeht, gibt es nicht.

Eine Einschränkung gilt: Es kann Fälle geben, wo die Kupfer-Leitungen und die letzte Meile so ungünstig sind, dass keine gewünschte Bandbreite erreicht wird. Es dürfte sich hierbei aber um Einzelfälle handeln.

Bis wann ist der Ausbau beendet?

Soweit das Winterwetter noch weiter auf sich warten lässt, sollte die Ausbaumaßnahme bis Ende Mai 2012 beendet sein.

Die Telekom schafft entsprechende DSLAM-Kapazitäten und Ports und legt für die Anzahl Erfahrungswerte zugrunde

Im ewigen Eis

Guido Erdmann berichtet über seinen Aufenthalt in der Antarktis

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Sechszehn Monate im Ewigen Eis, davon neun Monate tiefster Winter. Für viele Menschen in unserer Zivilisation eine nicht denkbare Vorstellung. Nicht so für Guido Erdmann aus Hauenhorst. „In einer Zeitungsanzeige wurde ich auf ein Stellenangebot im Rahmen eines Forschungsprojekts des Alfred-Wegener Instituts aufmerksam. Dort wurde für die technische Besatzung der deutschen Antarktis-Station Neumayer III ein Ingenieur zur Wartung, Instandhaltung und Betreuung der Informationstechnik-Infrastruktur gesucht.“

Kurzerhand bewarb sich der 28 jährige Elektrotechnik- und Informatikingenieur für diese Aufgabe. Nach zahlreichen Tests, in denen er sowohl seine körperliche als auch seine geistige Fitness unter Beweis stellen musste, erhielt er die Zusage für den Aufenthalt im Ewigen Eis. Nach weiteren sechs Monaten Vorbereitung und Training ging es richtig los. Im November 2009 landete das Spezialflugzeug in der Antarktis. Von nun an bestand Erdmanns Aufgabe in der Durchführung von technischen Kontrollen, Instandhaltung der Satellitenverbindung, Unterstützung eines Forschungsprojektes zur Hörbarmachung von Unterwasserlauten der Tierwelt und Sicherstellung der ständigen Verfügbarkeit von Funk- und Computerverbindungen.
Nachdem in den drei Sommermonaten bis zu 70 Personen auf der Forschungsstation zu Gast sind, wird es in den folgenden neun Monaten der Überwinterung einsam vor Ort. Nur noch neun Personen erhalten den Betrieb der Station aufrecht. „Wenn es dann einmal die Zeit zulässt, besucht man z.B. eine Pinguinkolonie. Die Tiere sind mittlerweile sehr neugierig und zutraulich“, erzählt Erdmann aus seinen Erlebnissen. „Außerdem gibt es Sport- und Fitnessräume sowie ein umfangreiches Spielfilmangebot gegen eventuelle Langeweile.“ Erst im Februar 2011 kehrte Erdmann dann in seinen Heimatort Rheine zurück.

Um allen Interessierten einen Einblick in das Leben in der Antarktis zu gewähren, hat sich Guido Erdmann bereiterklärt, am 25. Oktober 2011 um 19 Uhr im Heimathaus Hauenhorst einen Vortrag über seine Forschungsreise zu halten. Er wird den weitgehend unbekannten Kontinent vorstellen, den Gästen die Aufgaben der Forschungsstation Neumayer III erläutern und viele Bilder mit Eindrücken aus dem ewigen Eis zeigen. Dieser Vortrag wird exklusiv und einmalig nur im Heimathaus Hauenhorst gehalten, der Eintritt ist frei.

Kurzmeldungen

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